Methoden

Elektroenzephalografie (EEG)

 

Was ist ein EEG?
Die Elektroenzephalografie (EEG) ist eine Methode zur Messung der elektrischen Gehirnströme. Die natürlichen Spannungsschwankungen der Gehirnrinde werden abgeleitet.
Wie funktioniert das Elektroenzephalogramm?
Auf die Kopfhaut werden Metallplättchen (Elektroden) aufgesetzt (meist 16 oder mehr). Zwischen jeweils zwei Elektroden werden in verschiedenen Kombinationen die elektrischen Spannungsunterschiede gemessen, mit einem speziellen Gerät verstärkt und schließlich als Hirnstromwellen aufgezeichnet. Dieses elektrische Potenzial bauen die Nervenzellen selbst auf. Es ist Zeichen ihrer Aktivität und Funktionstüchtigkeit.


Wozu dient das EEG?
Mit einem EEG lassen sich krankhafte Veränderungen der elektrischen Hirnaktivität erfassen. ( z.B.n bei Epilepsie, Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen  etc.)


Wie läuft das EEG ab?
Auf die Kopfhaut des Patienten werden meist 16 oder mehr Elektoden gleichmäßig platziert, um die Gehirnströme aufzuzeichnen. Damit sie nicht verrutschen, werden die Elektroden in eine Haube eingehakt, welche die Stirn und behaarten Teil des Kopfes wie ein Haarnetz umspannt.
Eine Routine-EEG-Ableitung dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten. Die EEG-Untersuchung ist ungefährlich, schmerzlos und beliebig oft wiederholbar.


 

 

Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße:

Die extrakranielle Ultraschalldiagnostik dient zur Untersuchung möglicher Einengungen und Verschlüsse der Halsschlagadern. Sie wird zur Schlaganfallprophylaxe und Klärung möglicher Durchblutungsstörungen eingesetzt. Mit dieser Untersuchungstechnik können Gefäßveränderungen bereits in einem sehr frühen Stadium nachgewiesen werden. Die Untersuchung wird mittels Ultraschall durchgeführt und ist für den Menschen unschädlich. Das Verfahren wurde von dem österreichischen Physiker Christian Johann Doppler (1803-1853) entwickelt und kann sowohl die Strömungsrichtung der roten Blutkörperchen als auch die vom Pulsschlag abhängige Änderung der Strömungsgeschwindigkeit erfassen. Engstellen (Stenosen), die durch Gefäßveränderungen (Plaques) hervorgerufen werden, können so dargestellt und beurteilt werden.


Transkranielle Dopplersonographie /
farbkodierte Duplexsonographie (der Hirngefäße)


Mit der transkraniellen Ultraschalldiagnostik können Einengungen und Verschlüsse der im Gehirn verlaufenden Arterien nachgewiesen werden. Sie wird zur Schlaganfallprophylaxe eingesetzt. Die Untersuchung beruht auf dem Einsatz von Ultraschall, der für Menschen unschädlich ist. Bei der Untersuchung wird die Strömungsrichtung der roten Blutkörperchen sowie die vom Pulsschlag abhängige Strömungsgeschwindigkeit in den hirnversorgenden Arterien durch Dopplersonographie registriert. Engstellen (Stenosen), die durch Gefäßveränderungen (Plaques) verursacht werden, können so dargestellt und beurteilt werden.

 

 

 

 

Neurographie der Arm- und Beinnerven:

Mit dieser Untersuchung wird die Leitungsfähigkeit der Nerven an Armen und Beinen gemessen. Dabei wird der Nerv durch einen kurzen elektrischen Impuls gereizt.

Die Neurografie dient zur Erkennung von Schädigungen des peripheren Nervensystems (Polyneuropathien, Kompressionssyndrome peripherer Nerven).



 

 

 

 

Schlafpolygraphie ( Schlafableitung )

Die Schlafpolygraphie ist das wichtigste apparative Verfahren zur Untersuchung des Schlafes. Als Synonyma werden oft die Ausdrücke „Schlafableitung“ verwendet. 

Zur Aufdeckung von Schlafstörungen werden die Brust- und Bauchatmung, Sauerstoffsättigung, EKG, Geräusche und Schnarchgeräusche, die Aktivität der Beine, die Körperlage und die Art der Atmung gemessen.