Was ist Neurologie?

Die Neurologie befasst sich mit Erkrankungen des Nervensystems mit den Teilbereichen des Gehirns, des Rückenmarks sowie mit Erkrankungen der Muskeln und der Nerven im Kopfbereich und im Bereich der Arme und Beine.

 

Ebenfalls Teilbereich der Neurologie ist die Behandlung von Störungen der Hirnfunktionen und einer damit einhergehenden Beeinträchtigung der intellektuellen Fähigkeiten. In diesen Bereich gibt es Überschneidungen mit der Psychiatrie, da auch Erkrankungen wie Psychosen, Angststörungen, Zwangsstörungen etc. neurologische Gründe haben können.



 

 

Was ist Psychiatrie und Psychotherapie?

 

Die Psychiatrie beschäftigt sich mit der Prävention, der Diagnostik und der Therapie seelischer Erkrankungen oder Störungen des Geistes des Patienten. Alle Lebensbereiche werden bei der Behandlung berücksichtigt.
Spezialgebiete der Psychiatrie sind die klinische Psychiatrie, die forensische Psychiatrie, die Sozialpsychiatrie oder auch die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mögliche Krankheitsbilder können Angst, Phobien, Sucht, Demenz , Borderline, Depressionen, Essstörungen, Morbus Alzheimer, Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie oder beispielsweise auch Schlafstörungen sein.

Was ist Psychiatrie?

Die Psychiatrie und Psychotherapie sind die Fachgebiete des Psychiaters , die sich teilweise mit dem Gebiet der Psychologie überschneiden.
Der Psychiater als Arzt kann mögliche körperliche Ursachen von scheinbar psychischen Erkrankungen erkennen und im Therapieverfahren Medikamente verordnen. Demnach kann er sowohl ärztlich, als auch psychotherapeutisch oder in Kombination beider behandeln. Man spricht hierbei von der integrativen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung. 

 

 

 

Schlafmedizin, was ist das?

 

Die Schlafmedizin beschäftigt sich mit dem Schlaf, den natürlichen Funktionsveränderungen des Körpers im Schlaf und mit Störungen der natürlichen Erholungsfunktion des Schlafes.

Schlaflosigkeit kann kurzfristig auftreten, z.B. bei akuten Konfliktsituationen in der Familie, oder sie kann chronisch über Monate bestehen. Kurzzeitig auftretende Schlafstörungen bei psychischem Stress, z.B. Prüfungssituationen oder familiären Konflikten, sind normal und in der Regel nicht ärztlich behandlungsbedürftig.

Chronische Schlafstörungen hingegen sind ein ernsthaftes Gesundheitsproblem. Sie werden in ihrer Häufigkeit und den Auswirkungen auf das tägliche Leben (z.B. als Tagesmüdigkeit, erhöhte Unfallneigung, Depressionen) unterschätzt. Hier haben sich die Möglichkeiten von Diagnostik und Therapie in den letzten Jahren deutlich gebessert.

Bei einigen chronischen Schlafstörungen gibt es körperliche Ursachen, wie z.B.:

  • ausgeprägte Funktionsstörungen von Leber und Nieren,
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns,
  • chronische Schmerzen,
  • unruhige Beine (Restless-legs-Syndrom), Kribbelgefühlsstörungen (Parästhesien) in den Beinen, die z.B. bei Zuckerkrankheit auftreten können, oder
  • neurologische Erkrankungen, wie z.B. die Parkinson-Erkrankung, Narkolepsie etc.

Schlafstörungen und Schnarchen können in vielen Fällen auch auf ein so genanntes Schlaf-Apnoe-Syndrom hindeuten.

Oft bestehen aber auch langjährige Schlafstörungen, die nicht auf eine körperliche Erkrankung zurückzuführen sind. Manchmal sind ungünstige Umstände die Ursache, z.B. Schichtarbeit oder andauernder nächtlicher Lärm. Aber auch psychische Probleme oder eine depressive Erkrankung können die Ursache sein.

Die schlafmedizinische, ambulante Diagnostik beinhaltet die Feststellung der Schlafqualität durch die nächtliche Aufzeichnung von Atmung, Sauerstoffsättigung des Blutes, des Pulses und weiterer Parameter. Diese Untersuchung kann ambulant, d.h. bei Ihnen zu Hause und in Ihrer gewohnten Umgebung, durchgeführt werden. Bei speziellen Fragestellungen oder Hinweisen auf Störungen ist ggf. eine weiterführende Diagnostik in einem stationären Schlaflabor notwendig.

Sollten Sie Fragen zu dieser oder anderen Erkrankungen haben, sprechen Sie uns gerne an.